Sparen – die Nebenkosten im Griff behalten

Die hohen Preise für Energie bereiten vielen Menschen Sorgen. Woher soll das Geld für die steigenden Nebenkostenabrechnungen kommen? Wie lässt sich im eigenen Haushalt sparen? Da knapp die Hälfte der verbrauchten Energie für das Heizen inklusive Warmwasser draufgeht, lohnt es sich, hier gezielt anzusetzen.

Gezielt bei der Heizung sparen

Zwar können Mieter die vorhandene Heiztechnik nicht austauschen, trotzdem ist es möglich, den Verbrauch zu mindern. So sollten Heizkörper nicht zugestellt werden, wichtig sind zudem ein regelmäßiges Entlüften und Reinigen. Gängige Empfehlungen für die Raumtemperatur: 20 Grad in Wohnräumen, 18 Grad in der Küche, 17 Grad im Schlafzimmer. Ungenutzte Räume sollten nicht voll beheizt werden, völlig auskühlen sollten die Zimmer aber auch nicht.

Stromverbrauch im Blick behalten

In einem Durchschnittshaushalt entfällt gut ein Fünftel der Energiekosten auf die Elektrizität. Mit speziellen Verbrauchszählern, wie sie Verbraucherzentralen oder Stadtwerke verleihen, lassen sich die größten Stromfresser identifizieren und bei Bedarf ersetzen. Für selten genutzte Geräte kann außerdem eine abschaltbare Steckerleiste sinnvoll sein, denn der Standby-Betrieb verbraucht unnötig Energie. Ein weiterer Tipp: konsequent das Licht ausschalten, wenn es nicht mehr benötigt wird, oder für Keller und Abstellräume Bewegungsmelder nutzen, die das Licht automatisch abschalten. Noch mehr Tipps, wie sich im Alltag mit kleinen Verhaltensänderungen Energie einsparen lässt, bietet der Ratgeber „Ökologisch haushalten“, der kostenfrei unter www.geldundhaushalt.de oder Telefon 030-20455-818 erhältlich ist.

Energieabschläge richtig kalkulieren

Um nicht von hohen Nachzahlungen überrascht zu werden, sollten Mieter vorausschauend handeln. Orientierung bieten die Jahresabrechnungen der Energieversorger oder die Nebenkostenabrechnung des Vermieters. Sie weisen den tatsächlichen Energieverbrauch für das vergangene Jahr aus. Die monatlichen Abschlagszahlungen werden anhand dieser Jahresabrechnung bestimmt. Kommt es zwischenzeitlich zu Preiserhöhungen, lassen sich innerhalb gewisser Grenzen die Abschlagszahlungen für Gas oder Strom auf den Kundenportalen der Energieanbieter oder beim Vermieter selbst anpassen. Wer mehr vorauszahlt, hat zwar aktuell weniger Geld zum Leben übrig – aber es drohen auch keine hohen Nachzahlungen. Die Verbraucherzentrale bietet einen Energiepreisrechner, mit dem sich der passende Abschlag berechnen lässt.

Foto: © djd/S-Com

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